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Bergheim, 13.12.2017

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Vermeintliche Problempferde

Die Welt ist voller Pferde, die bocken, durchgehen, steigen, treten, sich nicht verladen oder einfangen lassen. Gerne werden sie als Problempferd betitelt. Für mich gibt es keine "Problempferde" - es gibt lediglich Pferde, deren Problem der Mensch ist.

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Es gibt immer einen vernünftigen Grund, warum Pferde in bestimmten Situationen (über)reagieren, und fast immer (wenn nicht IMMER) ist dies auf einen Haltungs- oder Umgangsfehler zurückzuführen.

Pferde machen nichts falsch - das können sie gar nicht. In ihren eigenen Augen machen Pferde immer alles richtig. Gut möglich, dass wir Menschen das nicht begreifen und das Pferd dafür bestrafen ... was das Problem nicht besser macht, eher im Gegenteil. Macht ein Pferd "etwas falsch" oder zeigt es eine Verhaltensauffälligkeit, müssen wir uns stets zuerst fragen, ob wir nicht dafür verantwortlich sind! Durch positive oder negative Verstärkung kann man einem Pferd sehr schnell und völlig unbewusst etwas Falsches beibringen.

Steigendes Pferd

Pferde lernen durch Wiederholung - und werden sie für bestimmte Verhaltensmuster belohnt (Beispiel: Pferd bockt, wirft Reiter ab und wird "zur Belohnung" von der Arbeit entlassen und in die Box gestellt ... Pferd ist widersetzlich und bekommt Leckerlies zur "Besänftigung" ...), betrachten sie diese natürlich als erwünscht und werden das Verhalten wieder zeigen.

Im Seminar "Pferde richtig verstehen" wird in Theorie und Praxis auf diese und viele andere Problematiken eingegangen und Sie lernen, Pferde und ihr Handeln wirklich zu verstehen und mit dem Pferd zu kommunizieren.


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